Angeklagte Gina H. „lachte“ laut Zeugen bei Leiche – Fabians Mutter verlässt Gerichtssaal

Die wegen Mordes an dem achtjährigen Fabian angeklagte Gina H. ist auch nach der Schilderung eines zweiten Zeugen schon einen Tag vor dem offiziellen Fund der Kinderleiche am Fundort gewesen. Sie habe den Nachbarn Olaf K. am 13. Oktober 2025 abends angerufen und ihn gebeten, mit ihr zum Tümpel bei Klein Upahl zu fahren. Sie seien dann dorthin gefahren. „Dann habe ich den Jungen da halt liegen sehen“, sagte der Zeuge am zwölften Verhandlungstag vor dem Landgericht Rostock.

Als es bei der Zeugenbefragung um den Leichenfund ging, verließ Fabians Mutter Dorina L. laut „Bild“ gemeinsam mit psychologischem Beistand den Saal.

Wie die Zeitung weiter berichtet, wusste der Zeuge zum damaligen Zeitpunkt nicht, ob es sich um Fabian handelte. Die Angeklagte habe aber gesagt, dass sie sich zu 100 Prozent sicher sei.

Auf die Frage des Richters, ob Gina H. bei der Leiche gelacht oder geweint habe, sagte der Zeuge: „Gelacht.“ Sie habe ihm gesagt, dass sie an den Tagen davor immer geweint habe und deshalb nicht mehr weinen könne, zitiert „Bild“ die Aussage. Und weiter: Er habe sie tagsüber aber nie weinen sehen.

Anschließend seien Olaf K. und Gina H. zum Auto gegangen. Sie habe dem Zeugen nach vorgeschlagen, die Polizei zu rufen. Doch er sei überfordert gewesen und fragte sie: „Was willst du der Polizei erzählen? Du bist mitten in der Nacht an der Suhle am Arsch der Welt? Was willst du denen erzählen?“ Daraufhin habe sie geschwiegen.

Die Angeklagte selbst informierte die Polizei dann am 14. Oktober und sagte, sie habe den Leichnam des Kindes zufällig beim Spaziergehen mit dem Hund entdeckt.

Laut Staatsanwaltschaft starb der Junge am 10. Oktober. Die Anklage wirft der 30-jährigen Deutschen vor, ihn mit sechs Messerstichen getötet und dann angezündet zu haben. Die Angeklagte, die seit 7. November 2025 in Untersuchungshaft sitzt, schweigt bislang zu den Vorwürfen. Für sie gilt die Unschuldsvermutung.

Zitat-Quelle: DIE WELT

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Das grausige Hobby von Sir Joseph Londe

„Was für einen Unfug wollen Sie von mir?“, fragte Daniel – vergeblich versuchte er, sich aufzusetzen.
„Nur um einen Blick auf Ihr Gehirn zu werfen“, war die angenehme Antwort.
„Mein – mein was?“ Daniel keuchte.
„Ihr Gehirn“, wiederholte der andere, nahm eines der Messer aus der Schachtel und untersuchte es kritisch. „Übrigens, Sie wissen natürlich, wer ich bin? Ich bin Sir Joseph Londe, der größte Chirurg der Welt. Ich habe mehr Operationen durchgeführt, als es Sterne am Himmel gibt. Leider wurde eines Tages ein kleiner Teil meines Gehirns rot. … Solange ich diesen kleinen Teil des roten Gehirns nicht ersetzen kann, bin ich verrückt. …. In Sie habe ich jedoch absolutes Vertrauen.“
„Wie wollen Sie an mein Gehirn rankommen?“ Daniel fand die Kraft zu fragen.
„Ich will es natürlich herausschneiden“, erklärte der andere. „Sie brauchen nicht die geringste Angst zu haben. Ich bin der beste Operator der Welt.“
„Und was machen Sie danach mit mir?“
Der Chirurg kicherte.
„Ich begrabe Sie im Steingarten“, antwortete er. „Ich nenne ihn meinen Friedhof. Wenn Sie jetzt so freundlich wären, ganz still zu bleiben …“
Das ist ein kurzer Textausschnitt aus dem Buch, das Spannung und einen besonderen Lesegenuss verspricht.

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